Veganer Heringssalat

Dieser Salat ist wieder ein klassisches Beispiel für Essen, dass ich in vegan viel lieber mag als mit Tier.

Ich fand immer die Sahne zu fettig und den Hering so tot^^ :p

Inspiriert aus eine der zahlreichen Facebook-Gruppen machte ich mich am Karfreitag auf, diesen Salat zu machen und das Ergebnis hat mich mehr als zufrieden gestellt. Ich werde ihn aufjedenfall diese Woche nochmal machen, da ich mega viele Auberginen habe.. 😉

Man kann ein Noriblatt dazu tun, da ich aber eine Schilddrüsenkrankheit habe, sind die Gift für mich. Mein Freund hat sich etwas in seine Portion gerissen und war völlig begeistert wie „echt“ das geschmeckt hat. Er findet die vegane Variante übrigens auch besser als das „Original“.

Meine Empehlung ist aber, den Salat einen Tag vorher zu machen, da er dann durchzieht und noch besser schmeckt. Ideal also wenn man Besuch bekommt und schon etwas vorbereiten mag. Passt aufjedenfall auf ein Buffet und auch zu heißen Sommertagen, da der Salat kalt gestellt frisch schmeckt.

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Zutaten für 4 Portionen:

  • ca. 400gr Aubergine (das ist eine etwas größere)
  • 1 Zwiebel (rot schaut toll aus!)
  • 1 säuerlicher Apfel
  • 5-7 saure Gurken
  • Gurkenwasser
  • Dill
  • 500gr Sojaghurt natur (am besten den ohne Zucker von Provamel)
  • etwas Zitrone
  • etwas Senf
  • Fischgewürz (nur wenn Du das im Haushalt hast)
  • Salz
  • etwas Fett zum braten

Zubereitung:

Die Aubergine mit einem Sparschäler schälen und dann in ca.1cm dicke Scheiben schneiden.

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Die Scheiben dann von beiden Seiten ordentlich Salzen und mind. 10 Minuten stehen lassen. So werden die Bitterstoffe entzogen. Mit Küchenrolle das ausgetretene Wasser aufwischen. Nun mit dem Fischgewürz bestreuen.

In einer Pfanne etwas Öl/Fett erhitzen. Aber nicht zu heiß. Die Scheiben nun von beiden Seiten auf mittlerer Hitze braten. Wenn sie eine gute Konsistenz erreicht haben, mit etwas Gurkenwasser ablöschen und z.B. auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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In der Zwischenzeit die Zwiebel, den geschälten Apfel und die Gürkchen in ähnlich große Stücke schneiden. Die kalten Auberginenscheiben in Filet-große Stücke schneiden.

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Den Sojaghurt in eine Schüssel füllen. Mit etwas Senf (1/2 Tl) und ein paar Spritzern Zitrone, Salz und Dill (ich hatte Tk-Dill) verrühren. Mit Gurkenwasser abschmecken. Nun die anderen Zutaten unterrühren.

Ich habe dann noch 3-4x mit Gurkenwasser abgeschmeckt, bis mir der Geschmack gefiehl. Nicht zögerlich sein! Wer noch mag, kann ein paar Stücke Noriblatt zerreissen und unter den Salat mengen.

Für mind. 1Stunde in den Kühlschrank stellen. Besser länger!

Dazu passen sehr gut Petersilien-Kartoffeln.

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Guten Appetit! 🙂

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32 Gedanken zu “Veganer Heringssalat

  1. Sooo gerade alles zusammengeschnippelt und nun zieht es auf dem
    Balkon bis morgen Mittag! Optik Ne glatte 1 … Geschmack sag ich morgen 😉

  2. Das klingt sehr lecker!!! Was könnte ich denn statt Sojajoghurt verwenden? Ich mag Soja geschmacklich leider gar nicht.

    1. Wie wäre es mit Reissahne?
      Dann nur 250ml, sonst wird es zu flüssig.
      Schau mal unter den Kommentaren, der Harald mag auch keinen Sojaghurt u hat Sahne genommen.

      1. Vielen Dank für deine Antwort! Den beitrag von Harald habe ich schon gesehen, allerdings kommt dort Sojasahne zum Einsatz. Ich mag wirklich nichts mit Soja. Ich werde es aber mal mit deinem Vorschlag oder Haferkochcreme versuchen!

  3. Die Metamorphose einer Aubergine in einen jungen Matjes ist schon verblüffend. Die Soße habe ich an meine Geschmacksnerven angepasst. Ich mag kein Sojaghurt.

      1. Ich mag leider überhaupt keinen Sojagurt, egal ob gesüßt oder ungesüßt. Sojasahne mit Essig und Öl ist für mich die bessere alternative. Nachstehend was ich aus deiner sehr guten Vorlage gemacht habe. Danke nochmal.

        Zutaten für 4 Portionen
        400g Aubergine
        2 rote Zwiebeln, in halbe Ringe
        1 Apfel, geschält und gewürfelt
        6 saure Gurken, gewürfelt
        250 ml Sojasahne
        Gurkenwasser, Menge nach Wahl
        1 EL Zitrone
        3 EL Essig
        1 EL Öl
        10 g getrocknete Wakame Algen
        Bratfischgewürz, Salz, Pfeffer
        1 Prise Zucker
        Dill, gehackt
        etwas Fett zum braten
        Zubereitung:
        Die Aubergine schälen und dann in ca. 0,5 – 1cm dicke Scheiben schneiden. Ich mag es lieber nach 0,5 cm. Die entstandenen Scheiben dann von beiden Seiten salzen. Ruhig ein wenig mehr als gewohnt. Ziehen lassen bis kein Wasser mehr austritt. Mit Küchenpapier das ausgetretene Wasser auftupfen. Das Fischgewürz mit den Algen im Mörser sehr fein zerstoßen und die Auberginenscheiben damit bestreuen. In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen. Die Scheiben von beiden Seiten auf kleiner Flamme braten. Die Bratzeit richtet sich nach der gewünschten Konsistenz. Einfach mal zwischendurch probieren ob das richtige Mundgefühl erreicht ist. Mit Gurkenwasser ablöschen und auf einem Gitter auskühlen und abtropfen lassen. Das Bratfett aufbewahren.
        Die abgekühlten Auberginenscheiben in mundgerechte Stücke schneiden. Mit Zwiebel, Apfel und Gurken in eine passende Schüssel geben.
        Die Sojasahne mit Essig, Zitrone, Gurkenwasser, Zucker, Salz, Pfeffer und dem Dill gut verrühren. Am Schluss das Öl und Bratfett langsam unter Rühren zugeben. Abschmecken, für mich immer leicht süß sauer. Zusammen mit frisch gekochten Pellkartoffeln servieren.

  4. Ich bin süchtig…………. ich mochte früher weder Hering, noch ess ich freiwillig Auberginen….aber die Kombi…..ist her Hammer……
    (ich hab auch niemals Mett gegessen, aber die vegane Variante-ich könnt mich reinsetzen.)
    Danke fürs Rezept

  5. In deiner Version leicht abgewandelt war das schon ein Genuss. Musste doch noch ausprobieren ob die Aubergine sich mit roter Beete verträgt. Tut sie, und auf einem frischen Schwarzbrot mit Tomatenunterlage ein super Abendbrot. Dabei wurde die Soße aber etwas dicker hergestellt wie eine vegane Mayo.

  6. O-Ton von guten gebürtig norddeutschen (!) Freunden: „…. Ich glaub du hast die Matrix kauptt gemacht“

    Der schmeckt echt klasse! Den gibt es öfter. Das Rezept geht bestimmt auch prima für ‚Sahnehering‘, wird als nächstes ausprobiert 😉 Ich hab es mit der Zitrone etwas übertrieben, es war doch etwas sehr sauer. Aber sonst perfekt!

  7. Hmmmmmm, tausend Dank für das leckere Rezept, hab heute die doppelte Menge gemacht und es fast allein mit einer Omni-Freundin aufgegessen. Bin zur Zeit schwanger und hatte schon seit Tagen Lust auf Heringsstipp (so heißt’s bei uns) es schmeckt wie das Original und mein Verlangen wurde super gestillt 😄 selbst meine Freundin fand es so gut, das ich ihr den Link zum Rezept gleich schicken musste.😚

    1. Oooooooohhhhhh wie lieb!! 😊😊 Danke für das Kompliment. Freut mich sehr das es Euch so gut geschmeckt hat! Und vorallem gut das Dein Verlangen gestillt wurde!! 😊😄
      Ganz liebe Grüße, Jasmin

  8. Entschuldigung, aber HEILIGE SCHEISSE! Ist das hammermäßig geil! Ö.Ö ❤
    Ich bin total geflasht, den Heringssalat/ Sahnehering soll es eigentlich morgen zum MIttagessen geben, aber ich bin mir grade nicht sicher, ob er so lange halten wird 😀

    Meine "Heringe" sind mir etwas dunkel geworden, aber das tut dem Geschmack und der Konsistenz keinen Abbruch.
    Hab noch ein bisschen Nori gemörsert und mit Bratfischgewürz zusammen in die Sauce getan, und es ist so dermaßen lecker und – vor allem – so nah am Original dran… Zeigt nur wieder, dass Gewürze und Sauce mehr ausmachen das das namensgebende Tier.

    Danke für diese Offenbarung! =D

    Keine Ahnung, warum hier so lange nix mehr geschrieben wurde :nixweiss:

  9. Dieses Rezept ist echt der Hit ✌😁 Uns und sogar der Oma sowie Uroma hat es sehr geschmeckt! Hätten wir ihnen nicht gesagt, dass es vegan ist, so hätten sie geglaubt Fisch zu essen 😉 Danke für das Rezept. Viele liebe Grüße, Anja und Martin von VitalForYourLife 🌱

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